In dieser Woche wurde erstmals die Strecke für den Basaltlauf 2018 getestet. Unterwegs waren René Bardoux und Jörg Fernbach. Der Vizepräsident des Leichtathletikverbandes Sachsen hat anlässlich dieses Treffens ein Grußwort an uns Stolpener verfasst!

Einen Guten Morgen nach Stolpen.

Hier eine kurze Auswertung und ein paar Bemerkungen/Hinweise zum Jubiläumslauf. Hier für den Hauptlauf 1=13 km und den Hauptlauf 2=5km)

Die geplante 13 km Strecke hat ein anspruchsvolles Profil. Die große Schleife mit einer Länge von 10,8 km führt vom Start an der Postmeilensäule auf dem Markt hinab ins Tal der Wesenitz und dann entlang der Buschmühlenstraße bis hinauf zum Wendepunkt am Beginn des Röthendorfer Weges zurück am alten Sportplatz vorbei, wieder nach Stolpen. Auf dem Birkenweg und der Geschwister-Scholl-Str. wird die Burg umrundet und von der Postmeilensäule ab die Burg noch einmal umlaufen. (Streckenlänge 1, 7 km). In der großen Schleife sind 195 Höhenmeter zu absolvieren, in der Burgrunde 35 HM. Damit hat die Gesamtstrecke ein Höhenprofil von 230 HM. Zum Vergleich: Beim Festungslauf in Königstein sind 255 HM zu bewältigen und dies auf einer wesentlich kürzeren Strecke. Fazit: Der Basaltlauf (Hauptlauf 1) ist ein anspruchsvoller Lauf, der auf unterschiedlichem Untergrund (von Asphalt bis hin zu Waldwegen) gelaufen wird. Diese Strecke ist etwas für ambitionierte Läuferinnen und Läufer. Beim Hauptlauf 2 sind insgesamt 105 HM auf festen Wegen/Straßen zu absolvieren und für Lauffreudige ohne leistungsorientiertes Training zu empfehlen.

Persönliche Anmerkung: In den letzten 15 Jahren habe ich ca. 350 Wettkämpfe in 26 Ländern absolviert und eine ganze Reihe davon auf vergleichbaren Strecken. Die Läufe waren am erfolgreichsten, die zum Lauf das passende Ambiente geboten haben. Und hier hat Stolpen beste Möglichkeiten dafür. Schon das Alleinstellungsmerkmal der Burg mit der Gräfin Cosel ist "Gold" wert. Ich kann mich noch sehr gut an meine Teilnahme am Jubiläumsmarathon "2500 Jahre Schlacht von Marathon" erinnern, als sich 100.000 um einen der 12.500 Startplätze beworben haben. Unvergessen dann die Umrundung des Grabhügels in M, die historische Strecke auf der sich die Gedanken einfach nicht von der Historie loseisen konnten und dann der Einlauf ins über 2000 Jahre alte Panathineikon-Stadion. Und so könnte ich fortfahren, nur zwei Beispiele noch: Beim Regensburg-Marathon trat, gerade als wir 3 km vor dem Ziel waren, Papst Benedikt aus dem Dom und beugte sich auf das Pflaster über das wir liefen und dann noch der Einlauf zur Europameisterschaft 2014 im türkischen Izmir ins 60.000 Mann Atatürk Stadion bei Temperaturen von über 45 Grad.

Ich bin sicher, Stolpen hat ebenfalls etwas Faszinierendes zu bieten und dies sollte in den Lauf mit einfließen.

Meine persönliche Zielstellung wären insgesamt 800 TN auf den 4 Strecken, was aber auch eine sehr hohe Zielstellung ist. Denn es gibt im Monat September auch in Sachsen bereits sehr viele gestandene Laufveranstaltungen, die ihr Läuferklientel haben.

Mit sportlichen Grüßen

Jörg

Jörg Fernbach

Vizepräsident Breitensport/Pressesprecher

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