Wenn am 10. Juni 2018, ab 13:00 Uhr, zum Abschluss und Höhepunkt der Festwoche „Stolpen 800“, der historische Jubiläumsumzug unter den Klängen des „Stolpener Marsches“, des aus Stolpen stammenden Komponisten und Verlegers Julius Gottlöber, sich in Bewegung setzt, verleihen ca. 40 Bilder einen umfassenden Überblick über eine recht wechselvolle 800-jährige Geschichte unseres Heimatortes.

Das Grobkonzept des Umzuges steht. Die Wegstrecke ist 3 km lang. Sie umfasst die Hauptstraßen der Innenstadt, die Schützenhausstr., Pirnaer Landstr. sowie die „Pfarrfelder“. Die Länge der Umzugsbilder wird etwa 1,5 km betragen. Die Stellplätze befinden sich auf der Bahnhofstraße, für Blaskapellen und Musikgruppen wird es die Rudolf-Breitscheid-Straße sein. An der Einbiegung zur Dresdner Str. werden diese in den laufenden Zug eingeordnet. Auf dem Marktplatz und an der Gabelung an der Kath. Kirche werden Moderatoren den Umzug sachgerecht begleiten. Die Gestaltung der Bilder erfolgt u.a. durch Traditionsvereine, die für Stolpen wichtige Epochen darstellen, ortsansässigen Vereinen und Gewerbetreibenden, Schulen und KITAS, Blas- und Schalmeienkapellen. Es haben sich erfreulicherweise auch einige Stolpener Bürger spontan bereit erklärt, sich an der Umzugsgestaltung direkt zu beteiligen, um auch die schöne Tradition fortzusetzen: „Wir waren auch vor 25 Jahren schon dabei“. Sogar Gäste aus der Partnergemeinde Sloup in Böhmen haben Ihre Teilnahme fest zugesagt und werden 2 Bilder gestalten. Besonders liegt den Organisatoren und Verantwortlichen am Herzen, dass sämtliche Ortsteile sich ebenfalls mit einem Gesamtbild am Umzug präsentieren, um die Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit der Stadt Stolpen von heute zu dokumentieren und lebendig zu machen.

Damit der Betrachter des Umzuges den richtigen Durchblick behält, werden in einer Infobroschüre die einzelnen Bilder erläutert. Die verbleibenden 13 Monate bis zum großen Tag werden wie im „Fluge“ vergehen. Der AG „Festumzug“ und den Sicherheitsverantwortlichen steht in der Organisation und Logistik noch jede Menge Arbeit bevor. Eine Vielzahl der Mitwirkenden haben ebenfalls mit der Vorbereitung schon begonnen. Die Organisatoren würden sich sehr freuen über noch mehr Mitstreiter, ob bei der Gestaltung, Planung oder direkten Durchführung des Großereignisses. Vielleicht hat noch jemand einen klugen Gedanken, den man mit integrieren kann. Im Konkreten werden noch ältere Traktoren als Zugfahrzeuge benötigt. Wer hat noch so ein Schmuckstück in seiner Scheune betriebsbereit stehen und möchte es wirksam präsentieren?

Hinweise und Tipps nehmen gern folgende Arbeitsgruppenmitglieder entgegen:

Bernd Kara (Tel. 0173/3867920 oder bernd.kara@stolpen800.de)

Jens Weber ( Tel. 0172/3752143 oder weber@schmiede-stolpen.de)

Ziel des Historienspektakels ist es einen umfangreichen Überblick über das Stolpener Zeitgeschehen zu vermitteln. Wie haben Menschen in den verschiedenen Jahrhunderten gelebt? Mit was haben sie sich beschäftigt? Welche politischen Zeitgeschehnisse haben auch das Stolpener Land nicht verschont? Von einer geschichtliche Vollständigkeit der Ereignisse muss natürlich Abstand genommen werden. Es können nicht alle Zeitepochen dargestellt werden, weil es einfach den Umfang und Aufwand um ein Vielfaches sprengen würde.

Der Betrachter des farbenfrohen Umzuges, ob Bürger von Stolpen, Gast oder Besucher aus nah und fern, soll sich davon überzeugen, welch wechselvolle Epochen Stolpen erlebt hat und das lebendige Geschichte und Kultur immer großgeschrieben wurde. Der Jubiläumsumzug soll sich als bleibendes Erlebnis in die Herzen der Menschen vertiefen und dass möglichst zum nächsten Stadtjubiläum in 25 Jahren genau noch so darüber gesprochen wird, wie heute über die 775 Jahrfeier 1993.

Es soll nur einen entscheidenden Unterschied geben – Hoffentlich ist der Wettergott ein Stolpener!

Bernd Kara​​​​​​​​​​​

AG Festumzug „Stolpen 800“

Foto: Klaus Schieckel